Oslo 360° – einmal quer durch die Stadt bitte!

Kann man eigentlich ganz Oslo auf EIN Bild bannen? Na ja so ganz geht das nicht, aber Gott sei Dank gibt es ja Panorama-Fotos. Selbige von Akerbrygge und Tjuvholmen habe ich Euch ja schon gezeigt. Heute ist das übrige Oslo dran. Wenn mich jemand nach meinen liebsten Gebäuden in der Haupstadt fragt, ist zweifelsohne die Oper dabei. Schon alleine deshalb, weil sie meine beliebte Station ist um schnell mal……also Ihr wisst schon…..wobei man sagen muss, dass die Designertoiletten im Opernhaus eine echte Attraktion sind. Noch viel mehr ist es die Oper selbst. Vom Dach hat man einfach einen der schönsten Blicke auf den Fjord und wer von dort aus die Sonne hinter Akerbrygge hat versinken sehen, der träumt noch Monate später davon. Praktischerweise kann man das Dach der Oper jedoch auch für alles mögliche andere benutzen, ein Picknick zum Beispiel.

Auf dem Dach der Oper, Copyright: insidenorway

Auf dem Dach der Oper, Copyright: insidenorway

Wer sein Butterbrot zu Hause vergessen hat genießt einfach und erfreut sich daran, dass immer irgendwo ein Kran steht. Das ist überhaupt typisch für Oslo. Man könnte meinen das neue Stadtwappen ist das Baustellenschild und das neue Wappentier der Kran. 😉 Aber letzendlich zeigt es nur, dass Oslo emsig daran baut die Stadt für jeden Besucher noch schöner zu machen.

Oper Oslo, Copyright: insidenorway

Oper Oslo, Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

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Wenn man schon mal an der Oper ist kann man auch gleich die drei Schritte weiter zum sogenannten Barcode gehen. Die neu erbauten Hochhäuser spalten die Meinung von Osloern und Touristen. Ich persönlich finde ja, dass sie außergewöhnlich gut gelungen sind. Viel Glas, moderne Fronten in Blaunuancen. Böse Zungen sagen aber sie sind nur ein Architektenobjekt für Architekten. Ich frage mich gelegentlich ob das Erdreich, das immer noch davor aufgeschüttet ist, auch zum Konzept gehört. 😉

Der Barcode, Copyright: insidenorway

Der Barcode, Copyright: insidenorway

Deshalb gehe ich dann auch meistens in der Mitte der Häuserfront hindurch und genieße die Sicht von der anderen Seite, mit zusätzlichem Blick auf die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs, der Sentralstasjon.

Barcode, Copyright: insidenorway

Barcode, Copyright: insidenorway

Und hier möchte ich mal eine Lanze brechen für einen Hauptbahnhof. Entgegen vieler anderer Städte, wo die Gegend um den Hauptbahnhof sagen wir mal nicht zu den schönsten gehört, hat sich Oslo wirklich was einfallen lassen. Kein Schmuddel-Ambiente, keine Architektursünden, nein, im Sommer sitzt man mit einem Kaffee auf den Stufen des Bahnhofs und genießt die Sonne. Oder man chillt in den wieder belebten Østbanehallen, trinkt Kaffee, plaudert oder wartet einfach nur auf seinen Zug.

Bahnhofsvorplatz, Jernbanetorget, Copyright: insidenorway

Bahnhofsvorplatz, Jernbanetorget, Copyright: insidenorway

Na und wenn man schon mal dabei ist geht man gleich die Karl Johans Gate lang. Praktischerweise liegt da auch noch allerhand Sehenswertes auf dem Weg. Dort, wo die Straße noch vor 200 Jahren zweigeteilt war, winkt das Parlament. Ich liebe das Gebäude ja und mache hier gerne Rast wenn ich den obligatorischen Coffee to go in der Hand habe. Obwohl das Grand Hotel gleich nebenan ist, ziehe ich die 25-Kronen-Variante beim Narvesen vor. Kaffee ist schließlich Kaffee…. 😉

Parlament und Grand Hotel, Copyright: insidenorway

Parlament und Grand Hotel, Copyright: insidenorway

Bevor man am Ende der Karl Johans Gate links zum Hafen abbiegt, kann man noch schnell den Royal Palace mitnehmen. Schließlich muss muss man doch immer wieder mal dem König „Guten Tag“ sagen.

Royal Palace, Copyright: insidenorway

Royal Palace, Copyright: insidenorway

Und schließlich zum Hafen. Ja, ich bekenne. Mein Lieblingsort. Hier kann man einfach alles. Relaxen. Eis essen. Die Aussicht genießen, egal ob von Akerbrygge zur Festung Akershus oder umgekehrt. Wenn man auf der Festung rumspaziert kann man allerdings auch zur einen Seite noch den Blick auf Oslos Badeinseln genießen. Kleiner Vorsprung also.

Festung Akershus, Copyright: insidenorway

Festung Akershus, Copyright: insidenorway

Festung Akershus, Copyright: insidenorway

Festung Akershus, Copyright: insidenorway

Kleiner Rundgang, viel Oslo. 360 Grad sozusagen! Und wer sein Herz für die Hauptstadt öffnet, bekommt von ihr 360 Grad Liebe zurück! Oslove! ❤

Verzückung auf hauptstädtisch – Oslo badet in Farben

Also im Winter könnte ich in Oslo ja manchmal verzweifeln, wenn ich tagelang auf Fotowetter warte und der Himmel sich einfach überlegt hat, dass er seine Wolkendecke hartnäckig verteidigt, damit bloß kein Sonnenstrahl die Hauptstadt berührt. Und dann gibt es die Momente, wo man den ganzen Tag in trübem Wetter durch die Stadt wandert und dann schaut man aus dem Fenster. Und siehe da: da ist sie, die Sonne. Und sie taucht den Fjord in ein Licht, dass man gemeinhin denkt man hat alles gesehen um sterben zu können. So geschehen vor ein paar Tagen. Und wenn das Licht schon Sonnenuntergang verheißt, tut man im Allgemeinen Gutes daran schnell der Osloer Oper aufs Dach zu steigen und einfach zu genießen. Bereits als ich von Akerbrygge schnell in den Osloer Osten gestiefelt bin hatte ich eine Ahnung welch grandiosen Blick mir Oslo in ein paar Minuten bieten würde, denn bereits auf dem Weg zur Oper stand der Fjord in flammendem Sonnenlicht.

Copyright: insidenorway

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Also ruckizucki rauf aufs Dach der Oper. Und nebenbei bemerkt: kein Modedesigner könnte die Farben besser zusammenstellen als es Mutter Natur tut. Apropos Modedesigner. Selbst die Fashion-Magazines machen sich die unglaublichen Farben des Oslofjords bei Sonnenuntergang zu nutze.

Copyright: insidenorway

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Ja und was sich dann auftut als ich endlich auf dem Dach der Oper angekommen bin, entbehrt aller Worte. Denn egal ob man Richtung Festung Akershus schaut oder auf die Neubauten des „Barcodes“ von Bjørvika, alles ist getaucht in pastellrosa Licht. Und man möchte stundenlang innehalten und den Anblick genießen. Aber nach zehn Minuten ist es vorbei, die Natur gemahnt uns den kurzen Augenblick bewusst zu erleben und auszukosten! Denn nur in diesen kurzen Highlights wissen wir zu schätzen wie schön es ist, wenn die Sonne im Wasser des Oslofjords versinkt. Und nicht nur da, aber ich bin eben ein Oslo-Girl. 🙂

Copyright: insidenorway

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Deshalb genug der Worte! Ich lasse die Bilder sprechen, denn auch jetzt habe ich das Gefühl, dass jedes Wort ein Stück vom Zauber nimmt. Also pssst! Schauen! Genießen! 🙂 ❤