Wo Norwegen zu Ende ist oder – Grense Jakobselv, Landschaftshighlight in der Finnmark

Immer dasselbe. Wieder mal mit dem Schiff in Kirkenes an der russischen Grenze. Und da es ja immer heisst, dass die Gegend vor allem wegen ihrer Landschaft punktet, erwartet mich heute ein besonderer Landschaftsleckerbissen. Grense Jakobselv, ganz im Norden der Provinz mit Blick auf die Weite der Barentssee. Für gewöhnlich komme ich da nicht hin, aber heute habe ich einen persönlichen Chauffeur, denn eine meiner Freundinnen wohnt direkt in Kirkenes und hält ihren SUV für eine Ausfahrt bereit. Ok, das Wetter hat sich nicht in sein bestes Kleid gewandet, kühl ist es und nebelig. Aber wer wird sich von so etwas abhalten lassen, schliesslich ist es Norwegen und nicht die Karibik.

Wir starten also in Richtung russische Grenze und machen einen kleinen Abstecher zum offiziellen Grenzübergang. Der interessiert uns heute aber wenig, denn man sieht ohnehin nicht mehr als das Schild, dass der Schengen-Raum hier endet. Vor dem Grenzübergang biegen wir deshalb links ab Richtung Norden, quasi immer an der Grenze entlang. Die verläuft auch direkt durch den Fluss. Alle paar Meter steht ein hübscher gelber Grenzstein, auf der anderen Seit des Flusses, der mehr ein Rinnsal ist, die Grenzsteine von Russland. Eins, zwei, drei könnte man drüben sein, ausprobieren kommt teuer. Die Fische im Fluss haben natürlich Sonderrechte. Sie dürfen munter über die Grenze im Fluss hinweg nach Russland schwimmen und zurück. Angeln darf man sie aber nur wenn man norwegischer Staatsbürger ist oder mindestens ein Jahr hier lebt. Die Ausgabe von zwanzig Angelscheinen pro Jahr schreit nicht gerade nach Massenandrang. Wir begnügen uns damit auf der norwegischen Seite zu bleiben. Aber aus dem Auto steigen kann man ja mal. Das tun wir bei den Grenzsoldaten, die am Feuer in einem kleinen Unterstand sitzen.

Sie laden uns auch gleich ein am Feuerchen Platz zu nehmen und wir halten einen kurzen Plausch. Man könnte ja meinen, dass der Job hier oben doch eher stinklangweilig ist. Aber nein. Auf diesem Posten sind nur die besten der norwegischen Armee, man schlägt sich förmlich darum an der russischen Grenze stationiert zu sein und zu den Russen hat man auch ein entspanntes Verhältnis. Soldatenfreuden.

Nach unserem Rendezvous geht es weiter. Die Strassen könnten gelegentlich eine Sanierung gebrauchen. Ein Schlagloch reiht sich an das andere und wir hüpfen fröhlich von einem zum nächsten. Zwischendurch müssen wir den Schneehühnern und Hasen ausweichen, die munter über die Strasse huschen. Der Nebel hängt tief in den Bergen, so dass man meint, man ist auf dem platten Land. Weit gefehlt. Wir passieren das älteste Gebirge Norwegens – wenn man denn etwas davon sehen könnte. Immerhin können wir die zahlreiche Findlinge bewundern, die die letzte Eiszeit hier grosszügig verteilt hat. Riesig sind sie, teilweise von der Grösse eines Einfamilienhauses. Dass Wasser so viel Kraft haben kann dieses ganze Geröll mit sich zu schleifen. Unglaublich. Noch viel unglaublicher ist das, was ich höre, als wir aus dem Auto steigen: absolut nichts. So eine friedliche Stille habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Als wolle einem die Natur sagen, dass man doch einmal innehalten möge um die Ruhe in sich aufzunehmen. Herrlich. Das mit dem Ruhe tanken müssen wir heute verkürzen, denn wir wollen ja noch weiter.

Copyright: insidenorway

Langsam beginnt der Nebel sich zu lichten und man kann ahnen wie atemberaubend es hier erst ist, wenn man freie Sicht hat. Als wir um die letzte Kurve biegen, liegt die Barentssee direkt vor uns. So fantastisch, so karg und gleichzeitig so idyllisch, dass wir völlig gebannt sind. Sogar einen kleinen Sandstrand gibt es hier, aber die Wassertemperatur ist eher von der Kategorie: ungemütlich. Ich nehme ein unfreiwilliges Fussbad, während ich versuche ein paar Unterwasseraufnahmen zu schiessen. Kaaaaaaalt. Ewig könnte man hier sitzen, picknicken und die fabelhafte Ruhe geniessen. Den Blick auf die schroffe Landschaft muss man einfach nur aufsaugen.

Copyright: insidenorway

Den gleichen Weg geht es nun zurück. Siebzig Kilometer bis Kirkenes. Am liebsten würde ich an jeder Ecke aussteigen um in Ruhe zu fotografieren, aber auch als Reiseleiterin habe ich nicht das Privileg, dass mein Schiff auf mich wartet. Wir halten aber noch kurz an der König-Oskar-II.-Kapelle. Die thront hübsch auf einem kleinen Hügel und heisst so, seit selbiger König sie 1873 besucht hat. Zu ihrer Jahrhundertfeier hat man sie wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Überall sonst bleiben nur kurze Stopps um schnell ein paar Fotos zu schiessen. Eben geniessen im Schnelldurchgang. Der Nebel verzieht sich mittlerweile immer weiter und man bekommt eine leise Ahnung wie das Bergpanorama aussieht, wenn freie Sicht herrscht.  Atemberaubend. Wir fahren vorbei an Seen, wo sich die Boote ans Ufer schmiegen, mehr Idylle geht nicht. Die Lupinen sprenkeln die Wiesen mit lila Farbtupfern, entzückend, auch wenn sie in Norwegen mittlerweile zur Plage geworden sind und man ihrer fast nicht mehr Herr wird.

Nach einer guten Stunde sind wir zurück in Kirkenes und ich befinde, dass es sich absolut lohnt mit ausreichend Zeit noch einmal hierhin zurück zu kehren. Fazit: wer in der Finnmark unterwegs ist, sollte dieses Stückchen Grenznorwegen unbedingt einplanen. Hier erlebt man Natur in ihrer ursprünglichsten Form, die nicht überlaufen ist, bestens geeignet für echte Entschleunigung! Ausprobieren!

Nachstehend ein kleines Video unserer Spritztour.

 

 

Der 17. Mai – wenn Norwegen sich selbst feiert

Und schon wieder war es gestern so weit. Norwegens Nationalfeiertag stand an. Ich habe mir den Luxus gegönnt ihn gleich in zwei Städten zu feiern. Praktischerweise bin ich wieder mal jobmässig auf der Hurgtigrute unterwegs und das Schiff fährt mich bequem an der Küste entlang. So auch gestern. Nachdem ich letztes Jahr in Honningsvåg so ziemlich die einzige war, die fleißig die norwegische Flagge geschwenkt hat, hatte ich die vage Hoffnung, dass 2017 mehr Nationalfeiertag ist – zumindest da, wo ich mich aufhalte. Wenigstens kann ich so die Oslo-Sehnsucht klein halten, denn für gewöhnlich ist da die ganze Stadt auf den Beinen und man hat zuweilen das Gefühl, dass die norwegische Flagge an diesem Tag zum essentiellen Bekleidungsmodus gehört.

Doch von vorne. Bei uns auf dem Schiff waren jedenfalls die Frühaufsteher gefragt, denn bereits um 6:45 Uhr stand in Harstad der Chor Spalier, der uns mit frühmorgendlichem Gesangsprogramm beglückt hat. Zum Festtag haben alle ihre Tracht, die Bunad, rausgekramt. Dass wir feierlich Norwegens Flagge am Heck gehisst haben, versteht sich von selbst. Kurz durchschnaufen bis Finnsnes. Mittlerweile befinden wir uns mit dem Schiff ja 300km nördlich des Polarkreises und alle schielen natürlich auf den Wetterbericht. Der Norweger ist es gewohnt, dass am Tag, wo er sein Land feiert, eher  bescheidenes Wetter herrscht und er trägt es mit Fassung. Keiner lässt sich von niedrigen Temperaturen diktieren, eine Jacke über die Tracht zu ziehen. Man beißt die Wikingerzähne zusammen. Aber Finnsnes überrascht uns. Die Sonne hat sich überlegt ihre Strahlen zu uns zu lenken.

IMG_9718

Schon beim Anlegen Blaskapellenseligkeit, man könnte meinen das ganze Städtchen hat sich zusammen gerauft um unser Schiff willkommen zu heissen. Mit Schiffsbanner bewaffnet reihen wir uns ein in den Festumzug. Nicht nur viele von der Crew, auch der Großteil der Gäste genießt es durch Finnsnes zu ziehen, zumal den Straßenrand jubelnde Norweger säumen. Auch für mich ein ganz neues Erlebnis, denn in Oslo habe ich bis jetzt eher zu denen gehört, die ebenfalls am Straßenrand Fähnchen schwenkend „hipp hipp hurra“ rufen. Zwischenzeitlich ziehen wir Jacken und darunter befindliche Fleece-Oberteile aus, so warm ist es.  Schließlich sind wir in der Arktis und die ist ja bekannt für T-Shirt-Wetter. 😉 Ablegen um halb zwölf? Das wird heute nichts. Festtag geht vor Pünktlichkeit.

IMG_9720

Nach dem Umzug fahren wir mit halbstündiger Verspätung brav weiter Kurs Nord. Tromsø winkt und wir sind alle gespannt auf das Festtagstreiben hier. Den guten Draht zum Wettergott haben wir allerdings irgendwo auf der Fahrt verloren. Es regnet. Immerhin sind wir so wieder in der 17.-Mai-Wettervertrautheit. Auch hier steht eine Blaskapelle am Kai Spalier und spielt, was das Zeug hält. Den restlichen Platz haben die Tromsøer in Beschlag genommen, sie gieren nach dem Kuchenbuffet, dass bereits im Schiff wartet. An Deck heißt es bald: wegen Überfüllung geschlossen.

Wir hingegen hüpfen gleich in die Stadt, die heute ebenfalls zum bersten voll ist. Auf der Hauptstraße gibt es alles, was das Herz begehrt und viel Kalorien hat, aber wer wird am 17. Mai denn aufs Gewicht achten. Waffeln und Pølser locken an jeder Ecke und natürlich Eiscreme, die heute gefühlt tonnenweise geschleckt wird.

IMG_9744

Im Regen geht es dann auch los zum Kongsbakken. Aufstellen und so. Alle Gruppen sammeln sich hier und lassen sich während des Wartens schon mal nassregnen. Ich wünschte, ich wäre eine Tuba, dann hätte ich eine hübsche Regenhülle. Während ich noch überlege ab jetzt schlecht gelaunt zu sein, geht es auch schon los. Und da mich nach zwei Minuten gleich wieder der Festtagsmodus packt, sind nasse Haare und kalt dann doch ziemlich egal. Auch hier hat sich die ganze Stadt versammelt um dem Zug zuzuwinken. Vom Straßenrand und aus jedem geöffneten Fenster hört man „hurra“. In Tromsø machen wir dann auch die große Runde. Vorbei am Polaria, dem Aquarium der Stadt, wir passieren die Mack-Brauerei und biegen schließlich auf den Marktplatz ein,  auf die Eismeerkathedrale blickend, die am Ende der Tromsøbrücke thront. Ja, so geht 17. Mai.

Nach zwei Umzügen mit winken, rufen und feiern sind wir müde, aber glücklich. Fazit: in zwei Städten den Nationalfeiertag begehen, hat was. Aber auch wer nur in einer Stadt feiert, erlebt etwas besonderes. Ein Volk, das sein Land liebt und das mit Stolz zur Schau trägt. Gratulerer med dagen!

Nordlicht & Sterne oder: wie man mächtig Spass auf der Hurtigrute hat!

Elf Tage auf der Hurtigrute und wir hatten eine fulminante Reise. Das lag nicht zuletzt an den Gästen, die die Reise genossen haben. Keiner liess sich von schlechtem Wetter die Laune verderben. Obwohl: soooooo schlecht war das Wetter gar nicht! Das Nordlicht hat uns etwas hängen lassen, aber ein paarmal war es uns hold. Danke an alle Gäste für eine fantastische Tour!!!!!

Was das Auge nicht sieht oder: wie kommen die Nordlichter aufs Bild !

Ja ja die Nordlichter. Sie sind immer noch sagenumwoben. Wie oft höre ich den Satz: „Die würde ich so gerne mal live sehen.“ Ich gebe zu, das erste Nordlichterlebnis bleibt dauerhaft in Erinnerung. Auch bei mir. An dem Abend, an dem ich sie zum ersten mal sah, hatte ich gar nicht damit gerechnet. Ein Novemberabend bei meiner Freundin Sabine in Farstad. Eigentlich wollten wir nur den Wein aus der Naturkühlung holen, denn wir hatten den überraschenden Wintereinbruch einfach zur natürlichen Schneegetränkekühlung umfunktioniert. Und zeitgleich hatte der Himmel sich überlegt uns mit tanzendem grün zu beglücken. Wie atemberaubend. Minutenlang waberten sie hoch über uns, mal spiralförmig, mal wie gewaltige Vorhänge. Nächste Herausforderung: sie aufs Foto zu bekommen. Ok, das blieb an diesem Abend nur ein frommer Wunsch.

Copyright: Alex Conu/Visitnorway.com

Copyright: Alex Conu/Visitnorway.com

Spätestens mit den Nordlichtern ist das Argument, dass es in Norwegen ja immer kalt und dunkel ist, entkräftet. Klar sind die Temperaturen im Winter weit entfernt von tropisch und das mit dem dunkel kann man während der Polarnacht auch nicht wirklich widerlegen. Aber: was nutzt einem der Zustand „hell“, wenn einem dafür ein grün leuchtender Himmel entgeht. Und dem besonders Glücklichen zeigen sich die Nordlichter ja auch noch in violett und rot. Das mit der Fotoproblematik bleibt. Und dabei hat die Kamera unserem Auge einiges voraus. Ja, unser Auge ist in der Dunkelheit eben doch kein Hochleistungsgerät. Wo unser Auge nur ein graues Schleierchen sieht, ist bei der Kamera bereits Alarmstufe grün.

Wie bekommt man sie denn nun aufs Bild. Ja, da muss man so ein bißchen rumprobieren. Ich muss immer ein wenig schmunzeln, wenn ich beobachte, dass manche versuchen wirkungsvoll den Blitz einzusetzen. Daraus kann nichts werden, es sei denn man begibt sich auf fünf Meter Entfernung zur Atmosphäre um sie mit dem Blitz zu beleuchten. Also weg mit dem Ding. Außerdem zieht man sich so gerne den Zorn der Mitfotografierenden zu, denn die sind in der Regel nie begeistert, wenn sie unfreiwillig im Blitzlichtgewitter stehn. Wer die Nordlichter fotografieren will, muss ein bißchen Ausrüstung mitbringen. Man braucht allerdings keine 10.000-Euro-Kamera, aber manuell einstellbar sollte sie sein. Der Automatikprogramm-Fotograf muss ohne Bilder vom Himmelsspektakel nach Hause fahren.

 Einem Stativ sollte man unbedingt Platz im Koffer machen. Ok, es frisst den Platz für die Winterklamotten auf, aber ohne Stativ hat man ein Problem. Nicht, dass ich nicht auch schon ohne Stativ unterwegs war in meinem Job als Reiseleiterin und ab und zu findet man eine Auflagemöglichkeit für die Kamera. Aber unglücklicherweise haben Nordlichter die Eigenschaft dort zu tanzen, wo sie wollen. gerne genau dort, wo man keine Möglichkeit hat, die Kamera in eine ruhige, stabile Lage zu bringen. Bei der Belichtung experimentiert man ein wenig. Blende so weit auf wie möglich und die Lichtempfindlichkeit des Chips rauf bis zur Grenze, an der die Bilder körnig werden. Ich habe mit 3200 ASA gute Erfahrung gemacht. Kombiniert man mit Blende 2,8, kommt man mit moderaten Belichtungszeiten von 2-4 Sekunden hin, je nachdem wie stark die Nordlichter sich zeigen. Und unbedingt: Autofokus AUS, sonst wundert man sich, warum die Kamera nicht auslöst. Einfach den Fokus auf unendlich stellen und schon fluppt es.

Ich bin ja meist mit dem Schiff unterwegs und da steht man noch vor einer weiteren Herausforderung. Ist man an Land, hat man den unschlagbaren Vorteil, dass Berge und Fjorde sich nicht wegbewegen. Diesen Gefallen tut einem das Schiff nicht. Was tun? Nun, da ist es wieder, das Problem, dass Nordlichter dort erscheinen, wo sie wollen. Zur Seite raus fotografiert, muss man auf den Fotos mit laufenden Lichtern an Land leben. Wenn die Nordlichter allerdings bereit sind, sich am Bug oder am Heck zu versammeln, können auch hier gute Bilder gelingen, denn wenn die Schiffdetails scharf gezogen sind, fällt eine leichte Unschärfe bei den Nordlichtern nicht mehr so arg ins Gewicht.

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

Fazit: Zähne zusammenbeißen, Ausrüstung schleppen, ausprobieren, dann hat man es nach einiger Zeit raus und freut sich über Bilder vom Licht des Nordens! 🙂 ❤

Buffet auf dem Wasser oder: wo der Seeadler vor die Linse flattert !

Also den König der Lüfte sieht man ja gelegentlich immer einmal wenn man sich in Norwegen aufhält. Gerne fliegt er außer Reichweite des Teleobjektivs oder ist so schnell wieder verschwunden, dass man nur noch den Schwanzfedern hinterher schauen kann. Ich bin ja ein besondeer Experte dafür, dass meine Kamera immer dann, wenn ein Seeadler in der Nähe auftaucht, hübsch drapiert zuhause liegt. Zeit also für eine Seeadlersafari. Da kommt man nah an die Vögelchen ran und hofft, sie in Nahaufnahme aufs Bild zu bannen.

Start im Raftsund. Ok, der Raftsund an sich ist ja schon ein Naturhighlight, Lofoten und Vesterålen gleich nebenan. Mit dem Boot fahren wir zunächst ein bißchen herum, natürlich mit reichlich Fisch an Bord. Der Seeadler an sich ist schließlich anspruchsvoll und hält nicht viel davon einfach so nah ans Boot heran zu fliegen. Der erste kreist zügig über uns, ist sich aber nicht sicher, ob wir auch entsprechende Leckereien dabei haben. Also fliegt er erstmal genüßlich ein paar Runden in Beobachtungsposition. Kaum ist die Kiste mit dem Fisch offen und verströmt ihr unverwechselbares „Eau de Kabeljeau“ herrscht gleich reger Vogelbetrieb. Mr. Seeadler bleibt erst mal auf Beobachtungsposten und lässt den Scharen von Möwen zunächst den Vortritt. Schließlich stehen Seevögel auch auf Seaadlers Speisekarte. Abwarten und kreisen heißt also die Devise.

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

Also konzentriere ich mich fototechnisch erst einmal auf die Möwenschar. Ich persönlich liebe ja Möwen und da sie für gewöhnlich bei mir in Oslo gerne wegspazieren, wenn man sich ihnen nähert und auch überall sonnst zügig vorbei fliegen, gleiten sie heute neben unserem Boot. Wie zum Shooting bestellt sozusagen. Ich begebe mich also so ziemlich in die Schußlinie für alles, was Vogel so fallen lässt. Schließlich will man ja gute Fotos machen. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass es nach nicht mal fünf Minuten ein hübsches „platsch“ macht und meine Hose ein noch hübscheres Muster zeigt. Also schönreden, denn Vogelmist bringt ja für gewöhnlich Glück. 😀

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

Inzwischen haben sich mehrere Seeadler in der Luft versammelt. Das Buffet ist dann doch zu reichhaltig, als dass man es links liegen lassen könnte. Und wir halten die Kamera gezückt. Den Möwen wird es zu heiß und sie verziehen sich eine Weile, denn schließlich will keine in den Klauen der Adler landen. Wir werfen also Fisch ins Wasser und einen nach dem anderen greifen die Seeadler blitzschnell hinaus, so dass man mit der Kamera kaum folgen kann. Man freut sich über Schwanzfederbilderbilder oder solche, wo nur noch ein Hauch von Adler durchs Bild huscht. Derjenige mit der größten Speicherkarte ist der Glückspilz. Denn unter den gut 300 Bildern, die ich auf der Tour mache, ist dann doch der ein oder andere Schuß dabei, der den König der Lüfte in seiner vollen Schönheit zeigt. Allesamt haben sie braune Federn am Kopf, wir haben also die Kinderstube der Familie Seeadler angetroffen. Die „Alten“ sitzen wahrscheinlich irgendwo und warten auf den Jagdbericht der Kinder.

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

Nach gut zwei Stunden fahren wir zurück Richtung Svolvær. Zeit um noch einmal die herrliche Landschaft zu genießen. Die schroffen Felsen der Lofoten begeistern mich einfach immer wieder. Auch das Wetter ist uns hold und taucht die Natur in wunderbar warmes Licht. Einfach überwältigend. Svolvær erwartet uns im Sonnenuntergang und wir genießen die Einfahrt in den Hafen, wo ein Fischreiher sich im Abendlicht sonnt. Nach dieser Tour lässt sich ein Bierchen im „Anker“ gleich nochmal so gut genießen.

Fazit: diese Seeadlersafari war nicht meine letzte. Den König der Lüfte will ich wieder sehen. Irgendwo. In Norwegen. 🙂

Feuerwerk der Farben – Herbst auf der Hurtigrute !

Schon wieder ging die Tour schneller rum, als man gucken konnte. Die MS Trollfjord brachte uns bis zum Nordrand Europas und zurück, inklusive aller Wetterlagen, Nordlichter und Herbstfarbenfeuerwerk. Auch dieses mal haben bei allen die Kameras geglüht und jeder hat die sagenhafte Landschaft voll ausgekostet.  🙂

Facettenreiches Norwegen auf der Hurtigrute !

Die Septemberreise hatte wirklich alles zu bieten, was eine unvergessliche Tour ausmacht. Von sommerlichen Temperaturen bis Sturm war alles dabei. Die Nordlichter haben uns gleich viermal beglückt. Und so kamen wir zurück, randvoll mit Erlebnissen. ❤

Buchen kann man bei uns übrigens auch. 🙂

Wo ein Nationalkuchen geboren wurde oder: die Vesteråleninsel Hinnøya !

Ok auf den Vesterålen kann man sich unendlich austoben, was Ausflüge in die Natur betrifft. Da ich auf selbiger Inselgruppe bislang noch nicht soviel unterwegs war, habe ich mal mit der Tour von Harstad nach Sortland angefangen. Irgendwo muss man ja beginnen. Damit bewege ich mich auf Hinnøya,  der nicht nur größten Insel der  Vesterålen,  sondern von Norwegen überhaupt. Also wenn man Spitzbergen mal außen vor lässt. Die Insel schmiegt sich nur durch den Raftsund getrennt an die benachbarten Lofoten und kommt mit zwei Fjorden daher, die die Insel nahezu teilen. Im Norden hat sich der Gullesfjord in das Eiland gegraben und im Süden hat es sich der Øksfjord bequem gemacht.

Heute werde ich die Fjordlandschaft im Norden von Hinnøya erkunden, Start in Harstad, mit gut 24.000 Einwohnern die größte Stadt auf der Insel. Lauschig, norwegisch, Holzhausgeprägt. Kaum ist man aus Harstad raus, winkt die Alte Kirche von Trondenes. Von außen zwar kein Prachtbau, aber immerhin die älteste mittelalterliche Steinkirche Nordnorwegens. Und Mittelalterfeeling kommt dort auch auf. Die Sonne scheint durch die alten Bäume des angrenzenden Friedhofs, vor allem in den frühen Morgenstunden zauberhaft. Von dort blickt man auf den Vågsfjord, der eigentlich kein Fjord, sondern nur eine Meerenge ist, Gräber mit Meerblick sozusagen. 😉 Man sollte unbedingt auch den Blick IN die Kirche werfen, da sie mit prachtvoller Ausstattung daher kommt. Ja, nicht jedem sieht man eben die inneren Werte an. 😀

Am frühen Morgen fährt hier auch die südgehende Hurtigrute vorbei. Wenn das Schiffchen passiert, erscheint  es fast wie ein Scherenschnitt vor den Bergen am anderen Ufer und dem glänzenden Wasser des Vågsfjords.

Die MS Nordlys der Hurtigrute passiert die Kirche von Trondenes, Copyright: insidenorway

Die MS Nordlys der Hurtigrute passiert die Kirche von Trondenes, Copyright: insidenorway

Weiter geht es Richtung Gullesfjord. Bevor man den erreicht, liegt der Kvæfjord auf dem Weg und natürlich gleichnamige Ortschaft. Die Norweger nennen ja bekanntlich gerne Ortschaften wie ihre Fjorde. Moment, da war doch was anderes.  Wer je an Festtagen in Norwegen geweilt hat, ist ihm schon einmal begegnet: dem Kvæfjord kake. Eine findige alte Dame hat ihn sich ausgedacht und meinte, dass Baiser und Vanillecreme am besten geeignet sind um das Fasten zu brechen. Wie recht sie hat! Ich schlecke mir regelmäßig die Finger nach dieser Köstlichkeit. Dass die süße Sünde 2002 in den Adelsstand des Nationalkuchens erhoben wurde, gibt ihm bis heute einen Platz auf jeder Festtafel. Köstlich! ❤

 Zurück zu gleichnamigem Fjord. Ganz schön  breit ist er, zumindest bevor er nach Osten abbiegt und er sich in ein engeres Tal zwängen muss. Aber auch wo er noch mächtig strömen darf, fängt er ein mit seiner Ruhe. Überhaupt ist die Landschaft hier auf Hinnøya weich im Gegensatz zu den Lofoten, aber die müssen sich ja mit ihren Felsen auch gegen die rauhe Atlantikwitterung behaupten. Die Vesterålen kommen sanfter daher und nehmen sich klimatisch noch tüchtig was vom Golfstrom mit.

Kvæfjord, Copyright: insidenorway

Kvæfjord, Copyright: insidenorway

Sanft geht es auch weiter im Gullesfjord. Die umliegenden Gipfel rahmen das Wasser ein, die Sommerblumen haben sich mit bunten Farben geschmückt. Postkartenidyll. Und der Fjord hat einen Bewohner. Einen ziemlich mächtigen sogar. Aktuell ist er zwar bewegungsunfähig, aber seine Anwesenheit kann man nicht leugnen. Auf dem Gipfel des Bergkamms wurde ein Troll von der Sonne überrascht und da Trolle ja bei Tageslicht nunmal zu Stein erstarren, liegt er gemütlich mit dem Gesicht nach oben am Rande des Fjords. Stirn, Nase und Kinn sind unschwer zu erkennen. Also Vorsicht, wer sich hier nachts bewegt. 😉

Der liegende Troll, Copyright: insidenorway

Der liegende Troll (Bildmitte), Copyright: insidenorway

Obwohl man hier Stunden verbringen könnte fahren wir weiter, noch ein Stück am Gullesfjord entlang und setzen dann mit der Fähre ans andere Ufer über, Kurs Sortland, das bereits auf der benachbarten Insel, Langøya, liegt. Sortland ist die „blaue Stadt“, wobei mit „blau“ ein konsequentes Kunstprojekt gemeint ist, indem ein Großteil der Häuser blau gestrichen wird.

Den Sortlandsund, den man passieren muss, kann man bequem per Brücke überqueren. Und hier trifft man auch das südgehende Schiff der Hurtigrute wieder. Gegen Mittag fährt es unter der Sortlandbrücke hindurch und wer sich zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke befindet, kann den Passagieren auf den Kopf spucken. 😉

Die MS Nordlys der Hurtigrute passiert die Sortland Brücke, Copyright: insidenorway

Die MS Nordlys der Hurtigrute passiert die Sortland Brücke, Copyright: insidenorway

Alles in allem: nachdem man einnmal an den Vesterålen genippt hat, will man das ganze Glas austrinken. Wer mir in der Zukunft also Kvæfjord kake serviert, gemahnt mich, bald wieder zu kommen und die anderen Inseln zu entdecken. Und das ganz kalorienfrei! 😉

Von Kjøllefjord nach Mehamn oder: das Paradies der Sami !

Ja, schon wieder unterwegs ganz im Norden. Diesmal zu den Sami. Und die leben ja bekanntlich im Norden. Von Kjøllefjord aus machen wir uns auf zu ihnen und wissen nicht, was uns erwartet. Wieder geht es durch die Tundra, dorthin, wo des Rentiers Paradies ist. Die Herden sind hier teildomestiziert und die Sami wissen welche Tiere zu ihrer Herde gehören. Groß sind sie, die Herden, denn das Rentiergeschäft ist nicht mehr das, was es mal war. „Bloß nicht fragen wieviele Rentiere ein Sami besitzt“ wurde mir gleich eingebleut. Das ist ungefähr vergleichbar damit seinen Kontostand offen zu legen.

Eilo und seine Frau erwarten uns schon und beide tragen ihre traditionelle Tracht, die an Farbe nicht mehr strahlen könnte. Meine Fähigkeit auf samisch zu kommunizieren beschränkt sich auf „puorre päiwi“, was soviel wie „Guten Tag“ heißt.  Von der samischen Sprache werde ich später noch mehr hören.  Wir betreten das  Lavuu, das traditionelle Zelt der Sami und obwohl es draußen heute mehr als kühl ist, ist es drinnen mollig warm.  Da das Lavuu Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche in einem ist, platziert man das Feuer eben in die Mitte. Da wärmt es nicht nur das Essen, sondern auch  die Bewohner. Und ja, es ist erstaunlich warm hier drin. Damit wir auch von innen gewärmt werden, gibt es zur Begrüßung gleich eine Rentierbrühe. Heiß ist sie, nach Rentier riecht sie, lecker ist sie.

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

Klar, dass die Sami das Geschirr, in dem serviert wird, selbst herstellen. Überhaupt verwenden sie über das Fleisch hinaus alles vom Rentier um daraus Alltagsgegenstände zu machen. Das Fell bildet natürlich einen Großteil ihrer Winterkleidung und Eilo zeigt uns ein paar Stücke. Wer jemals ein Rentiercape übergestreift hat, versteht, dass Rentiere nicht frieren. Hier im Lavuu verfällt man innerhalb von zwei Minuten in Schweißausbrüche. Kein Wunder also, dass mit Rentierschuhen kalte Füße passé sind.

Während wir noch unser Süppchen schlürfen, erzählt Eilos Frau vom Leben der Sami, ihren Gewohnheiten und ihrer Tradition. Und natürlich bekommen wir eine Kostprobe der samischen Sprache. Dabei scheitern wir schon an den Zahlen von eins bis zehn, zu anders sind die Wörter für das mitteleuropäische Ohr. (Und ich dachte, nur norwegische Dialekte zu verstehn sei schwer!) Und wo man so gemütlich ums Feuer sitzt, erfreut uns Eilo mit dem Joik, dem traditionellen Gesang der Sami. Sie besingen so Tiere, Menschen und Naturphänomene und fühlen sich dem Besungenen so nah. Wunderschön.

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

Draußen stehen natürlich die Rentiere. Sie weiden genüßlich das Moos ab und lassen sich sogar von uns füttern. Rentierglück. Zutraulich sind sie nicht gerade, aber schließlich sind sie ja auch nur HALB domestiziert. Und wer lässt sich schon gerne von Fremden streicheln. 😉 Lässt es eines der Tierchen aber dann doch mal zu, erfreut man sich an ihren herrlich weichen Schnuten und dem warmen Atem.

Ob wir es aber zum Rentierhalter bringen können, dürfen wir gleich testen. Üblicherweise werden sie mit dem Lasso eingefangen und wir dürfen mal probieren. Damit wir keins der Tiere aus Versehen in den Rentierhimmel befördern, hat Eilo sozusagen ein Übungsrentier aufgestellt. Geweih auf Pfahl erscheint mir anfängerfreundlich, zumal dieses „Rentier“ brav stehen bleibt, wenn man versucht es mit dem Lasso einzufangen. Eilo zeigt uns wie man das Lasso hält und wirft. Sieht eigentlich ganz einfach aus. Nach zwanzig Versuchen gebe ich auf, beobachtet von den Rentieren auf der Koppel, die wahrscheinlich gerade denken: „Glück für uns!“ 😉

Nach gut zwei Stunden in der Welt der Sami fahren wir weiter Richtung Mehamn, wo unser Ausflug für dieses mal endet. Eilo hat uns mit seinem Joik ein Stück mitgenommen, in die Natur, in seine Welt, in seine Tradition. Das macht Lust auf mehr! 🙂

Schöner wohnen für Vögel oder: am Gjesværstappan is was los…. !

Also früher war ich ja mehr so der Städtefreak. Ein Fünf-Millionen-Einwohnerland hat mich eines besseren belehrt. Gelernter Naturliebhaber. Auf dem wiederholten Weg zum Nordkapp war es jetzt aber mal Zeit, gut fünfzehn Kilometer vor dem Globusplateau links abzubiegen. Schließlich liegt da Gjesvær, des Vogels Paradiesfleckchen.

Ich fahre also bis zu dem kleinen Fischerdörfchen. Die Stockfische empfangen mich am Pier mit Intensivparfum. Schmusig liegt Gjesvær hier am Nordrand Europas, von den ehemals 350 Einwohnern sind allerdings nur noch 130 übrig geblieben. Trotzdem genieße ich die Norwegen-Idylle und das Boot, das uns raus zum Gjesværstappan bringt, wartet auch schon.

Gjesvær, Copyright: insidenorway

Gjesvær, Copyright: insidenorway

Fünfzehn Minuten dauert die Fahrt bis zum Gjesværstappan. Man glaubt kaum, dass man hier so weit im Norden ist. Von der Barentssee bin ich ja wellentechnisch einiges gewohnt, aber netterweise hindern die vorgelagerten Inseln das europäische Nordmeer daran temperamentvoll nach Gjesvær zu schäumen. Die Fischer danken es heute und selbst die Wikinger fischten hier einst die ein oder andere Mahlzeit aus dem Wasser.

Bereits vom Fischerdörfchen aus ist das Vogelparadies zu sehen. Die Inselchen liegen erhaben dort und wir schaukeln ihnen entgegen. Am Bug drängelt es sich, schließlich will jeder die besten Ausblicke auf die größte Seevögelkolonie des Landes erhaschen. Die Gefiederten müssen sich fast wie Promis vorkommen. Schon wieder ein Boot, das an ihren Nistplätzen vorbei zieht und gezückte Kameras bereithält.

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

So sitzen sie also und beobachten uns. Allen voran die Papageientaucher, die sich dort versammelt haben. Eine Million sind es und sie schnattern in ihrem Papageientaucherisch wild durcheinander mit Adlerisch, Möwisch und allen Sprachen, die die nordische Vogelwelt bietet. Der Papageientaucher an sich flattert eher aufgeregt hin und her, wenn er sein Felsenheim verlässt und umschwirrt auch fleißig unser Boot. Ok, es ist Nistzeit, möglicherweise sind die Papageientauchermamis in Sorge um ihre Küken. Selbstverständlich betreten wir auch die Brutinseln daher nicht. Aber auch vom Ufer lassen die Gefiederten sich herrlich beobachten, etliche Seeadler kreisen über uns und schauen sich unser Boot erhaben aus der Höhe an. Majestätisch. Die Felsen sind zuweilen weiß getüncht, schließlich muss Vogel ja sein Verdautes irgendwo lassen. Gott sei Dank trifft uns keine Vogelbombe aus der Luft.

Copyright: Svetlana Funtusova / www.nordnorge.com / Nordkapp

Copyright: Svetlana Funtusova / http://www.nordnorge.com / Nordkapp

Wir umrunden das gesamte Vogelschutzgebiet, erfreuen uns am bunten Vogeltreiben, den Wellen und dem Wind. Man könnte Stunden hier draußen verbringen. Nach neunzig Minuten geht es jedoch zurück nach Gjesvær. Noch einmal Fischerdorf-Idylle atmen und es geht zurück nach Honningsvåg, wo die MS Nordlys auf uns wartet, die uns auf der Hurtigrute weiter nach Kirkenes bringt. Und jedesmal wieder: ich liebe die Fahrt durch die tundra-artige Landschaft. Besonders jetzt im Sommer, wo sich die Rentiere überall tummeln. Zahlenmäßig sind sie den Einwohnern jetzt definitiv überlegen. Da die Moose und Flechten hier jetzt schön saftig sind, ist das Rentierglück in der kurzen Sommerphase perfekt. Natürlich erobern sie die Straßen gleich mit und so muss man immer wieder halten, weil eine Rentierherde genüßlich im Weg steht. Da sie sich durch nichts stören lassen, muss man ab und zu mit längeren Wartezeiten rechnen. 😀 Dafür sind sie einfach wunderhübsch anzuschauen.

Copyright: insidenorway

Copyright: insidenorway

Fazit: die Insel Magerøya ist viel mehr als nur das Nordkapp. Die Vogelsafari sollte sich deshalb jeder einmal gönnen. Im Norden Europas. Wo der Gefiederten Paradies ist. 🙂