Der Sommer ist da – ab ans Mittelmeer? Nö! Wir haben doch den Oslofjord

Endlich ist er da, den ganzen Winter haben wir auf ihn gewartet. Auf den Sommer. Und wer will schon ans Mittelmeer, wo wir in Oslo doch ein riesengroßes Wasser-Naherholungsgebiet gleich vor der Tür haben. Und ein paar Inseln noch dazu. Also packt in diesen Tagen der Osloer am Wochenende regelmäßig seinen Picknick-Korb, schnappt sich die Kinder und hisst die Segel an seinem Boot um einfach nur zu genießen. Den Oslofjord, den Blick auf seine Stadt, den Sandstrand. Ja – den Sandstrand. Und davon gibt es einige rund um Oslo. Wer schnell mal mit der Fähre rüberhüpfen will und so schnell wie möglich sein Handtuch am Wasser drapieren möchte, hüpft nach Hovedøya. Aufgrund der Größe der Insel kann man dort auch noch atmen, wenn sich scheinbar ganz Oslo überlegt hat kollektiv die Freizeit zu verbringen.

Hovedøya, Copyright: insidenorway

Hovedøya, Copyright: insidenorway

Wer keine passionierte Wasserratte ist genießt einfach Feld, Wald und Wiesen, schnattert ein wenig mit den Enten oder bedient sich des mitgebrachten Einweg-Grills. Man kann aber auch einen fröhlichen Tag Inselhopping feiern, denn praktischerweise ist im Tagesticket der Öffentlichen die Fährrundfahrt kostenlos inbegriffen. Also nimmt man die Fährlinie 3 und schippert von Hovedøya munter weiter nach Gressholmen, der „kleinen Grasinsel“. Immerhin duldet die Vogelwelt hier die Besucher, auch wenn die gefiederten Freunde das Inselchen für sich beanspruchen, seit der ehemalige Wasserflughafen von Oslo das Feld geräumt hat.

Gressholmen Hafen, Copyright: insidenorway

Gressholmen Hafen, Copyright: insidenorway

Nächste Station: Langøyene. Hier dürfen die Kleider fallen und auch das „Mitnahme-Hotel“ aufgeschlagen werden. Aber wer beim Baden lieber ein Stückchen Reststoff bevorzugt, hat einen der größten Strände der Insel für sich. Und außerdem wird das Wasser im Sommer schnell zum 20 Grad warmen Plantschbecken, flaches Wasser, viel Sand, viel Fjordfreude. Abends wenn die letzte Fähre gen Oslo verschwunden ist liegt man auf der Wiese, Sternenhimmel (Oslo ist da im Sommer zuweilen sehr großzügig), Mittsommerromantikfestival. Kann süchtig machen! 😉 Und die Gänse gesellen sich auch dazu.

Langøyene, Copyright: insidenorway

Langøyene, Copyright: insidenorway

Auf dem Rückweg nach Oslo nimmt man noch die kleinen Inseln mit, wo sich die bunten Ferienhäuschen der Osloer dicht an dicht schmiegen. Ja da möchte man sich gleich eins aussuchen. Natürlich mit nem Segelboot am Steg. Nun ja auch gucken macht glücklich. 😀 Überall strahlen die weißen Segel im Fjord und nebenbei hat man auch noch einen herrlichen Blick auf Oslo.

Blick von Hovedøya auf die Schanze Holmenkollen, Tjuvholmen und Akerbrygge, Copright: insidenorway

Blick von Hovedøya auf Tjuvholmen und Akerbrygge, Copright: insidenorway

Also wer zwischen April und Oktober in der Hauptstadt ist gibt sich die Inseltour, genießt Norwegen-Idylle außerhalb der Stadt und Natur satt. Wer im Winter die Stadt besucht muss wiederkommen. Im Sommer! 🙂

2 Gedanken zu “Der Sommer ist da – ab ans Mittelmeer? Nö! Wir haben doch den Oslofjord

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